Die erste dokumentierte Verwendung von Papiergarn stammt aus dem Jahr 1638, als es zur Herstellung von Shifu, einer Art gewebtem Textil, verwendet wurde. Kleidung aus Washi-Garn wird als Shifu bezeichnet. „Wa“ bedeutet japanisch und „shi“ Papier. In Japan blicken Papiergarne auf eine lange Tradition zurück. Ihre edle Anmutung wird oft mit Seide verglichen, und sie besitzen ähnliche Eigenschaften: Sie kühlen im Sommer und wärmen im Winter.
Papiergarn zählt zu den natürlichen, umweltfreundlichen Fasern; es ist sicher und hygienisch; es ist schnell kompostierbar und biologisch abbaubar, zersetzt sich in nur zwei Wochen und produziert dabei keine giftigen Nebenprodukte, was es äußerst nachhaltig macht.
Wir verwenden hochwertige Zellstoffe aus unbehandeltem Holz und Bambus als Hauptrohstoffe; einige unserer Premiumprodukte enthalten sogar tropische Abacafasern (Bananenfasern). Wir verzichten auf schädliche chemische Zusätze, um die natürliche Textur und Elastizität der Pflanzenmaterialien bestmöglich zu erhalten.
Papiergarn ist ein leichtes und weiches Material mit einer außergewöhnlich leichten Textur und einem angenehm weichen Tragegefühl. Es wiegt nur ein Drittel von Baumwolle. Seine Einzigartigkeit liegt in der Verbindung der Reinheit von Papier mit dem Glanz von Seidenfäden, wodurch eine elegante und erfrischende Ästhetik entsteht. Es eignet sich besonders für Frühlings- und Sommerbekleidung.
Papiergarn ist äußerst formbar und lässt sich nach Bedarf verzwirnen und verweben. Stoffe aus Papiergarn zeichnen sich durch eine klare, natürliche Textur aus, die eine einzigartige Haptik und künstlerische Anziehungskraft besitzt. Es ist robust genug für die Herstellung langlebiger Produkte.