In den vergangenen zwei Wochen wurde die globale Textillieferkette von zwei Schocks von erdbebenartigem Ausmaß getroffen: Die Preise für Bunkeröl sind um fast 70 % in die Höhe geschnellt, und nach starken Schwankungen haben sich die Rohölpreise auf einem deutlich höheren Niveau eingependelt. Das besorgniserregendste Signal für die Branche ist nun aber sichtbar: Textilrohstoffe sind offiziell in eine neue Preisära eingetreten, in der die Preise zwar schnell steigen, aber nur schwer wieder fallen.
Warum „nur aufwärts, kein abwärts“?
Starre Kostensteigerung nach oben – Für jede 10%ige Erhöhung der Treibstoffkosten steigen die Kosten für chemische Faserrohstoffe um etwa 6–8%. Bei einem Treibstoffpreisanstieg von 70% hat sich die theoretische Kostenuntergrenze für Polyester, Nylon, Viskose und andere wichtige Textilrohstoffe dauerhaft angehoben.
Die Ölpreise werden nicht zum alten Normalzustand zurückkehren – selbst wenn sich die Lage in der Straße von Hormus kurzfristig entspannt, werden Minenräumung, Marineeskorten, Schadensregulierung und die Wiederherstellung des Vertrauens der Schifffahrt viel Zeit in Anspruch nehmen. Die Internationale Energieagentur prognostiziert, dass die Ölpreise langfristig im Bereich von 85–95 US-Dollar pro Barrel bleiben werden – fast 40 % höher als im Jahr 2025.
Die Marktpsychologie hat sich verhärtet – nachgelagerte Mühlen akzeptieren im Allgemeinen, dass „die Preise nie wieder auf das frühere Niveau zurückkehren werden“. Kleine Preiserhöhungen lösen nun sogar eine erhöhte Nachfrage aus und erzeugen so eine sich selbst verstärkende Aufwärtsspirale.
Was das für Sie bedeutet
Je länger Sie warten, desto höher die Kosten – der Spielraum für Preiskorrekturen ist äußerst begrenzt. Zögern führt lediglich zu höheren Beschaffungskosten.
Je länger man wartet, desto länger die Lieferzeit – die Seefrachtraten steigen stetig, und die angespannte Lage bezüglich der Schiffskapazitäten hat sich von den üblichen 2–3 Wochen auf 5–8 Wochen verlängert. Angesichts der bevorstehenden europäischen Sommerferien und der Hochsaison zum Jahresende werden die Lieferzeiten in der Logistik in den nächsten drei Monaten sehr volatil sein.
Das Versprechen von RUNTEKS – Sie müssen diese Herausforderung nicht allein bewältigen. Angesichts dieses Marktes, der von schnellen Aufschwüngen und starken Abschwüngen geprägt ist, haben wir drei Verteidigungslinien für Sie aufgebaut.