In letzter Zeit haben viele von Ihnen bemerkt, dass die Preise für Textilien und Chemiefasern in China relativ hoch geblieben sind. Wir möchten kurz den Hauptgrund für diesen Trend erläutern.
Dies ist keine nachfragegetriebene Preissteigerung, sondern vielmehr ein kostengetriebener (cost-push) Effekt, der aus dem Wechselkurs resultiert.
Die Logikkette ist sehr klar:
Die anhaltenden hawkish Signale der Fed → ein stärkerer US-Dollar → Abwertung des RMB gegenüber dem Dollar → höhere Importkosten für auf Dollar lautende Rohstoffe für Chemiefasern → entsprechend steigende Inlandspreise für Polyester, Nylon, Spandex und andere Chemiefasern.
So far this year, the Federal Reserve has kept interest rates unchanged at several meetings, but its official communications have consistently leaned hawkish, keeping the market's expectations for future rate hikes alive. Under this backdrop, the US dollar has remained strong, while the RMB has come under corresponding depreciation pressure.
Die chinesische Chemiefaserindustrie ist stark von importierten, auf Erdöl basierenden Vorprodukten abhängig – darunter PTA, MEG und andere Polyester-Zwischenprodukte sowie verschiedene petrochemische Derivate, die für die Produktion von Nylon und Spandex verwendet werden. Diese Materialien werden international alle in US-Dollar bepreist und abgerechnet. Wenn der RMB abwertet, müssen inländische Betriebe deutlich mehr RMB ausgeben, um die gleiche Menge an Rohstoffen zu kaufen. Diese zusätzlichen Kosten können nicht vollständig intern aufgefangen werden und schlagen sich zwangsläufig in den Ab-Werk-Preisen von Chemiefaserprodukten nieder.
Gleichzeitig befindet sich der Textilsektor derzeit in seiner traditionellen Nebensaison, wobei die Gesamtaufträge der Endkunden verhalten bleiben. Die inländische Nachfrage nach Bekleidung und Heimtextilien ist relativ schwach, und auch die Exportaufträge haben keinen geballten Anstieg gezeigt. Mit anderen Worten,Die Nachfrage aus der nachgelagerten Stufe treibt die Preise nicht nach oben – der eigentliche Treiber ist der Kostendruck durch Wechselkursbewegungen.
Das aktuelle „hohe“ Preisniveau bei Chemiefasern ist somit ein kostengetriebenes Hoch. Ob dieses Preisniveau kurzfristig nachlassen kann, wird weitgehend von der Entwicklung des US-Dollars und der zukünftigen geldpolitischen Ausrichtung der Fed abhängen.
Wir empfehlen Ihnen, dies in Ihre Bestellplanung einzubeziehen und Ihre Beschaffungen entsprechend zu organisieren. Wenn Sie Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.